Out of Africa in Kenya

Out of Africa in Kenya

Safari / Tierbeobachtung (Game Drives / Pirschfahrten)

30.März 2019 - 05.April 2019

Nairobi und Zugfahrt in den Amboseli

Die Vorfreude auf Afrika war erneut sehr gross! Nach dem 8-stündigen Direktflug mit Swiss, sind wir nach der Landung in Nairobi von der Agentur Southern Cross Safaris herzlich empfangen worden. Anschliessend wurden wir in den zwei Jeeps, mit welchen wir in den nächsten Tagen auf Safari unterwegs sein sollten, zur ersten Unterkunft in Nairobi gefahren. Das Tamarind Tree Hotel liegt 20 Minuten vom Flughafen entfernt. Es ist ein sehr modernes, stilvolles und sauberes Stadthotel und für die erste Übernachtung nach dem Langstreckenflug bestens geeignet. Auch das Essen ist gehoben und hat europäischen Standard. Was mir aufgefallen ist, sind die sehr gründlichen Eingangskontrollen vor Betreten des Hotels. Das Gepäck sowie auch die Gäste werden gescannt. Auch die Etagen zu den Zimmern sind zusätzlich mit Sicherheitstüren versehen. Ich fühlte mich sicher in der Grossstadt Nairobi.

 

Empfehlungen für einen Aufenthalt in Nairobi:

  • -Karen Blixen Museum
  • -Giraffencenter
  • -Nairobi Nationalpark

 

Am Nächsten Morgen wurden wir zum Bahnhof gefahren, wo uns der sehr komfortable Madaraka Express in 1.5 Stunden in die Nähe des Amboseli Nationalparks brachte. Auch hier fallen wieder die sehr guten Sicherheitskontrollen auf und der sehr saubere, glänzende Bahnhofsbereich inklusive Züge. Fast vergessen wir, dass wir in Afrika sind, so modern und neu ist die ganze Infrastruktur. Den Kredit für den Bau der Bahn hat das ostafrikanische Land von China bekommen. Eine Zugfahrt ist unbedingt zu empfehlen. Die vorbeifahrende Landschaft mit ersten Tierbeobachtungen aus dem Fenster lässt Vorfreude auf die bevorstehende Safari aufkommen. Es ist eine sehr entspannte und unkomplizierte Anreise in den Amboseli.

 

Wir wurden von unseren Fahrern mit den Jeeps bereits erwartet und fuhren zum Lunch zur Ol Tukai Lodge. Für ein Mittagessen und Stopp zu empfehlen. Die Lodge liegt in einem weitläufigen Garten. Mit dem Kilimandscharo im Hintergrund und die Sicht auf Elefantenherden, welche zum Sumpfgebiet der Lodge kommen, lässt es sich vorzüglich speisen.

Anschliessend kamen wir in den Genuss unserer ersten Pirschfahrt auf dem Weg zum Satao Elerai Camp, unserer ersten Übernachtungsunterkunft. Das Dach unseres Jeeps liess sich komplett hochfahren, damit eine gute Tier- und Landschaftsbeobachtung möglich ist. Wir haben im Amboseli enorm viele Tiere gesehen. Ganze Herden von Elefanten, Gnus, Zebras, Büffel. Der Tierreichtum hat mich im Vergleich zum Krüger in Südafrika positiv überrascht. Durch die Steppenlandschaft und der noch nicht begonnenen Regenzeit waren die Tiere sehr gut zu sehen.

 

Das Satao Elerai Camp ist mein absoluter Favorit unter den besuchten Camps! Das wunderschöne Camp grenzt zum Amboseli Nationalpark und lässt 100% Out of Africa Feeling aufkommen. Zum Wasserloch kommen viele Tiere. Die sehr schönen Zelte, das offene Restaurant und die Bar bieten sehr viel Charme und Komfort gepaart mit authentischem Safari Feeling. Es ist das nächste Camp zum Kilimandscharo und bietet von allen Zelten einen atemberaubenden Blick auf die imposante Kulisse mit dem höchsten Berg Afrikas.

Safari im Amboseli, Tsavo West und Tsavo Ost

Nachdem wir nach dem Frühstück zum Abschied vom Camp noch einen Gepard am Wasserloch beobachten konnten, fuhren wir zu einem Besuch in ein traditionelles Masai Dorf. Dieses Erlebnis gehört für mich zu den eindrucksvollsten und wertvollsten Erlebnissen der ganzen Reise! Es war keine künstlich inszenierte Tourismusattraktion. Wir haben einen kleinen authentischen Einblick in das Dorfleben erhalten. Mit unseren 2 Jeeps und einer weiteren Pirschfahrt unterwegs vorbei an den Shetani-Lavafeldern erreichten wir nach ca. 4 Stunden den Tsavo Nationalpark. Die Landschaft des Tsavo West ist sehr vielfältig und deutlich hügeliger, bergiger, feuchter somit grüner als die des größeren Tsavo Ost. Aus der Ebene ragen zahlreiche Vulkankegel. Bei den Mzima-Quellen haben wir noch Flusspferde und Krokodile gesehen.

 

Der Tsavo Ost leuchtet mit seiner roten Erde und die Landschaft ist wieder karger. Die Roten Elefanten, die wunderschönen leuchtenden Farben der Landschaft vor allem bei Dämmerung lässt uns Afrika pur erleben. Bei einem Gin Tonic zurück im Satao Camp am Lagerfeuer lassen wir einen weiteren perfekten Tag ausklingen und verzichten dabei gerne auch auf eine Dusche vor dem Nachtessen. Viel zu schön ist die Stimmung unter freiem Himmel am Lagerfeuer. Das Highlight jedoch war das Löwengebrüll welches die ganze Nacht durch unsere Zelte zu hören war. Das Rudel hatte in der Nacht am Wasserloch beim Camp einen Büffel gerissen.

 

Meine Übernachtungsfavoriten auf Safari:

 

  • Satao Elerai Camp ****
  • Satao Camp ***
  • Severin Safari Camp ***

Mombasa Südküste

Unsere Tage auf Safari haben wir, mit einer letzten Jeepfahrt nach Mombasa inkl. Fährüberfahrt in den südlichen Teil der Küste, hinter uns gelassen. Die Kenianische Küste hat viel zu bieten und ist ideal für einen Badeferienaufenthalt nach den Tierbeobachtungen. Sehr schöne weisse Strände, warmes Wasser und ein angenehmes tropisches Klima sowie wirklich schöne Hotels mit wahnsinnig freundlichem und herzlichem Personal erwarten uns.

 

Wir übernachten im The Sands at Nomad welches auch mein absoluter Favorit unter allen besichtigten Hotels an der Küste bleiben sollte. Hier stimmt alles von A-Z. Eine wunderschöne Anlage, schlicht aber luxuriös im afrikanischen luftigen Stil. Sehr schöne Zimmer mit Meersicht. Exzellentes Essen (das Beste am ganzen Diani Beach) und eine super Infrastruktur. Charmante Österreichische Leitung welche seine Angestellte sympathisch im Griff zu haben scheint. Schweizer Chefkoch aus dem Tessin. Ein Hotel welches dem hohen Schweizer Niveau entspricht!

 

Mein zweiter Favorit unter den 11 besuchten Strandhotels ist das Waterlovers Beach Resort: Sehr romantisches wunderschönes luftiges Boutique Hotel mit sehr viel Charme und Outdoor-feeling. Sehr gutes Essen da unter Italienischer Leitung. Auch für Freunde und Familien geeignet da auch grössere Zimmer vorhanden sind.

 

Wir verabschieden uns am letzten Tag in Kenia mit einer ganztägigen Marine Safari auf dem türkisblauen Ozean. Die Pilli Pipa Dhow Safari ist ein krönender Abschluss und somit ein sehr empfehlenswerter Ausflug. Wir verbringen den Tag auf einer traditionellen Dhow und erkunden schnorchelnd die Unterwasserwelt des Marine Parks. Bunte Fische, Korallen und Schildkröten unter Wasser. Zurück auf der Dhow werden wir über eine halbe Stunde von einer Delfinschule auf der Fahrt begleitet. Kulinarisch werden wir auf Wasini Island mit einem traditionellen Kenianischen Essen mit fantastischer Meersicht verköstigt.

 

Die letzte Nacht verbringen wir südlich der belebten Diani-Region an ruhiger Lage am naturbelassenen, 4 km langen Abschnitt des Msambweni Strandes in der luxuriösen The Ocean und Spa Lodge. Das Hotel hat sehr grosse, schöne und luxuriöse Suiten. Einen sehr schönen Spa und Poolbereich. Exquisites Essen mit Candle Light Dinner am Strand, die sehr herzlichen und zuvorkommenden Angestellten inkl. Hotelleitung sowie auch der erhaltene Wake-Up Call mit gutem italienischen Kaffee, bestätigen uns das sehr positive Gesamtbild welches wir auf der ganzen Reise in Kenia erhalten haben und wir verabschieden uns wehmütig aber sehr Dankbar von Ostafrika.

 

ASANTE SANA!!!

 

TIPPS:

  • Beste Reisezeit, Amboseli / Tsavo: Januar - März, Masai Mara: August – Oktober
  • Reisetaschen und keine Hartschalenkoffer auf Safari.
  • Keine Rückenprobleme, wenn lange Strecken mit den Jeeps zwischen den Parks gemacht werden!
  • Kleine Dollarscheine zum Wechseln und fürs Trinkgeld (keine Euros wegen dem schlechten Kurs).
  • Saisonale Seegras Gegebenheiten beim Badeferienhotel beachten!