Natur pur in Namibia - 2 Wochen individuelle 4x4 Rundreise

Natur pur in Namibia - 2 Wochen individuelle 4x4 Rundreise

Ankunft in Windhoek

Nach der Ankunft am internationalen Flughafen von Windhoek (Hosea Kutako International Airport) übernehmen wir direkt unseren Nissan Single Cab 4x4 an der nahe gelegenen Britz Station. Für die Übernahme inklusive Instruktion des gesamten Fahrzeuges, richtiger Gebrauch der 4x4 Schaltung, Auf- und Abbau des Dachzeltes und dem ganzen Papierkram benötigen wir eine gute Stunde. Ein wirklich persönlicher und professioneller Service. Dann geht’s los in Richtung 45km entferntes Windhoek. Ein etwas mulmiges Gefühl, so plötzlich auf der linken Seite zu fahren. Man gewöhnt sich aber sehr schnell dran und es macht Spass in einem solch grossen Auto unterwegs zu sein.
Wir haben uns für die erste Nacht einen Campingplatz im Zentrum vorgebucht und gehen am Abend ins nahe gelegene und bekannte Joe’s Beerhouse für ein erstes typisches Namibianisches Abendessen. Dieses Restaurant ist ein Muss für jede Namibia-Reise und eine Vorreservation ist sehr empfohlen.

Übernahme Mietwagen
Linksverkehr in Namibia
Erste Campsite in Windhoek
Das Zeltdach mit Leiter steht
Dinner im Joe's Beerhouse
Essen unter freiem Himmel

Kalahari Wüste - Pirschfahrt in den Sonnenuntergang

Nach dem Einkauf von Esswaren geht die erste 200km lange Etappe Richtung Süden in die Kalahari los. Auf der vierstündigen Fahrt legen wir einen kurzen Stopp bei Rehoboth ein um dann via Kalkrand bis in die Region von Mariental zu fahren. Die Anfahrt über die C21 – unsere erste von vielen Schotterstrassen auf dieser Reise - wird mit schöner Sicht auf die quer zur Strasse verlaufenden Dünen belohnt.

Unterwegs sehen wir immer wieder die riesigen Nester der Webervögel, welche die Bäume teilweise fast zum umstürzen bringen.

In der wunderschönen Bagatelle Kalahari Game Ranch fehlt es uns an nichts. Die Dune Chalets sind auf einer roten Düne gebaut und den Aufpreis absolut wert.
Wir unternehmen am späteren Nachmittag unsere erste Pirschfahrt mit anschliessendem Sundowner mitten in der Natur. Beim Abendessen unter freiem Himmel schwärmen wir vom gesichteten Löffelhund, den Giraffen, vielen Antilopen und süssen Jungtieren, welche wir während der Safari beobachten durften.
An der schönen Bar gönnen wir uns noch einen Absacker. Mein Tipp: Rock Shandy (alkoholfrei) oder Amarula on the rocks.

 

Nester der Webervögel
Ein Mehrfamilienhaus der Webervögel
Zufahrt mit Buggie zu den Dune Chalets
Das schöne Dune Chalet von innen
Auf Pirschfahrt
Giraffe auf der Düne
Antilopenmutter mit Jungtier
Sonnenuntergang auf der Düne
Genuss pur
Feines Abendessen unter freiem Himmel

Namib-Naukluft Park - Farben satt in den Sanddünen von Sossusvlei

Unser heutiges Etappenziel ist Sesriem und liegt in 330 km Entfernung. Wir gehen den Tag sehr gemütlich an und geniessen nach dem Frühstück den schönen Pool, bevor wir zum ersten Stopp dem Hardap Damm fahren. Das Wasserreservoir dient zur Bewässerung der nahen Farmen. Es zieht aber auch viele Vögel und andere Tiere an. Von dort geht die Fahrt weiter via Mariental, Maltahöhe und über den Tsarishoogte Pass nach Sesriem. Die Tsaris Berge sind ein absolutes Highlight und im Nachmittagslicht kommen wir zum Staunen nicht mehr raus. Die Landschaft und die Farben ab Maltahöhe sind ein Traum! Mit vielen (Foto-)Stopps kommen wir dann 6 Stunden später im Desert Quiver Camp an. Hier haben wir für 2 Nächte das Standard Tent gebucht. Es handelt sich hierbei um schöne Self-Catering Chalets mit normalen Wänden und Dach (hat also nichts mit einem Zelt zu tun, was uns vorerst etwas verwirrt hat). Die 24 Häuschen sind in einem Naturreservat und nur 5 Fahrminuten vom Eingangstor zum Sossusvlei gelegen. Wir fühlen uns sofort wohl hier - die Outdoorküche mit dem überdachten Essplatz und der Grillstelle gefallen mir besonders gut. Wer selber nicht kochen will, nimmt das Frühstück und Abendessen in der Sossusvlei Lodge ein, welche in 5 km Entfernung liegt.

Diese Lodge liegt direkt beim Parkeingang und hat ebenfalls sehr tolle Zimmer. Natürlich konnte ich mir hier eine kurze Hotelbesichtigung nicht entgehen lassen.

Tagestour in den Namib Naukluft Park – Sossusvlei und Sesriem Canyon

Wer die bekannten Dünen von Sossusvlei und Dead Vlei im perfekten Licht fotografieren will, der macht sich sehr früh auf den Weg. Die Tore zum Namib Naukluft Park werden bei Sonnenaufgang geöffnet und bei Sonnenuntergang geschlossen.

Wir fahren die 63km lange geteerte Strasse und weitere 4km auf der 4x4 Piste fast ohne Stopp um möglichst früh das Dead Vlei zu erreichen. Viele halten dieses Vlei (das Wort bedeutet übrigens Salztonpfanne) mit seinen uralten verdorrten Kameldornbäumen für schöner als das berühmte Sossusvlei. Wir laufen den Big Daddy (so heisst die eine Düne hier) hoch und rennen anschliessend die Sandwand runter in die vertrocknete Ebene. Ein lustiges Erlebnis, das meine Schuhe ein wenig mit Sand füllt.

Wir geniessen die Zeit im Park und können uns an den schönen Farben nicht genug satt sehen.

Auf dem Rückweg machen wir natürlich auch den obligaten Fotostopp bei der Düne 45 und einen Abstecher zum Sesriem Canyon, der nur 5km vom Parkeingang entfernt liegt. Es handelt sich um eine etwa 30m tiefe und 3km lange Schlucht, die Schatten spendet und ebenfalls einen Besuch wert ist.

Tsarishoogte Pass
Desert Quiver Camp
Desert Quiver Camp Chalets von innen
Naukluft Nationalpark und seine Dünen am frühen Morgen
Big Daddy Beisteigung mit schönem Panorama
Volle Schuhe nach dem Dünen-Abstieg
Dead Vlei
Dead Vlei zum Verweilen
Die bekannte und schöne Dune 45
Im Sesriem Canyon

Swakopmund und Walvis Bay - Deutsches Flair und eine Prise Meer

Die heutige Fahrt führt uns von Sesriem nach Swakopmund. Eigentlich eine Strecke von 350km, wenn man sie direkt fährt. Wir entscheiden uns für einen Umweg von fast 200km um zusätzlich zwei schöne Pässe zu fahren, den Spreetshogte (zweitsteilste Strasse Namibias) und den Gamsberg Pass. Wir werden mit sehr schönen Aussichten belohnt, müssen aber zum Teil auch sehr ruppige Strassen befahren.

Übrigens lohnt sich ein kurzer Stopp in Solitaire. Wir lassen den bekannten Apfelkuchen aus, machen dafür aber ein paar Fotos von den verrosteten alten Autos neben der Einfahrt. Wir machen nach der langen Fahrt einen kurzen Halt in Walvis Bay um die Lagune mit den Pelikanen und Flamingos zu sehen.

Mein Tipp um sich zu stärken: Restaurant The Raft in Walvis Bay, welches im Wasser auf Stelzen gebaut und über einen Steg erreichbar ist. Die Aussicht aufs Meer und der Duft von Salzwasser sind ein Genuss.

Die beiden Küstenstädte Walvis Bay und Swakopmund liegen 30km auseinander und bieten viele Möglichkeiten um Ausflüge zu unternehmen. Wir entscheiden uns für eine halbtägige Bootsfahrt in der Walvis Bay Lagune und zum Pelican Point. Meine persönlichen Highlights waren neben den lustigen tierischen Besuchern an Board auch der Sekt und die frischen Austern!

In Swakopmund spricht man Deutsch und auch die Architektur spiegelt die deutsche Vergangenheit wider. Das überschaubare Städtchen bietet sich für einen Spaziergang an mit Besuch des ehemaligen Bahnhofs, des Museums und dem Swakopmunder Brauhaus. Nachdem man den schönen Strassen mit pastellfarbigen Fassaden entlang flaniert ist, darf auch die Strandpromenade mit dem geschichtsträchtigen Jetty nicht fehlen.

Hier gibt es zwei spezielle Restaurants: Jetty 1905 und The Tug – für beide ist eine Reservation empfohlen.

Kleiner Hinweis: Wer in Namibia auch gerne mal eine Flasche Wein oder ein Bier geniesst, der kann sich in einem Liquor Store damit eindecken. Jedoch gilt in Namibia ein Alkohol-Verkaufsverbot von Samstagmittag bis Montagmorgen. Vorausplanen will gelernt sein.

Der originelle Autofriedhof bei Solitaire
Spreetshoogte Pass mit super Aussicht
Flamingos bei Walvis Bay
Restaurant The Warft
Bootstour ab Walvis Bay
Pelikan-Selfie
Robbenbesuch auf dem Boot
Frische Austern und kühler Sekt
Schmackhafte Austern aus Namibia
Auf Erkundungstour in Swakopmund

Die Spitzkoppe - das Matterhorn von Namibia

Mit nur knapp 150km ist uns die heutige Fahrt nach Spitzkoppe zu kurz. So entschliessen wir uns via Hentiesbay das Cape Cross mit seiner riesigen Robbenkolonie zu besuchen. Knapp zusammengefasst und auf Bildern nicht einzufangen: Es stinkt wie in einem Hühnerstall und man hat das Gefühl mitten in einer blökenden Schafsherde zu stehen. Unzählige Robben von gross bis ganz klein liegen übereinander auf Steinen und im Sand verteilt und mindestens genauso viele sind im Wasser auf Nahrungssuche. Ein sehr eindrückliches Schauspiel und den Umweg absolut wert.

Auf der Anfahrt nach Spitzkoppe werden auf einsam herumstehenden Tischen verschiedenste Mineralien in allen Farben zum Verkauf angeboten. Einmal mehr ist auch das Panorama auf die näherkommenden Berge bei Spitzkoppe umwerfend. Beim Spitzkoppe Campingplatz angekommen dürfen wir unser Nachtlager selber aussuchen. Eine wunderschöne Umgebung hier, sodass wir die beiden Nächte an unterschiedlichen Standorten verbringen. Und den Sonnenuntergang jeweils auf einem der vielen Felsbrocken bestaunen, natürlich mit einem Glas Rotwein aus dem Blechbecher - ganz Outdoor-like.

Tagsüber kann man geführte oder individuelle Wanderungen zu Namibias Matterhorn, dem Rock Arch Viewpoint oder zum Small Bushmans Paradise unternehmen.

Übrigens kann man den Aufenthalt in dieser schönen Region auch ohne Plumpsklo haben, nämlich in der Spitzkoppen Lodge (diesmal verzichten wir auf den Luxus).

Mein Tipp: Bring deine Lieblings-Musik mit für die langen Fahrten. Guter Radioempfang ist hier nicht selbstverständlich.

Cape Cross bei der Anfahrt
Unser Mietwagen auf dem Parkplatz
Robben überall
Mineralien in allen Farben und Formen
Rock Arch
Spitzkoppe
Beim Zeltaufbau nach der Ankunft
Ein wunderbarer Reisetag geht zu Ende
Wein zum Sonnenuntergang
Unser Lagerfeuer am Abend

Vingerklip - vornehm tafeln auf dem Tafelberg mit Vogelperspektive

Eine 4-stündige Fahrt bringt uns zur Vingerklip Lodge. Der perfekte Zwischenhalt in Richtung Etosha Nationalpark. Am Strassenrand werden auch hier wieder Souvenirs angeboten, aber diesmal mit voran gehender Tanzeinlage. Naja, das muss man gesehen haben und dann muss man einfach einen Halt einlegen. Wir stoppen also, unterhalten uns mit Joseph, einem der 25 hier wohnhaften Himbas und kaufen uns dann sogar einen Carlos als Souvenir – sorry ein Erdmännchen aus Holz.

Hier eingeschoben noch mein persönlicher Buchtipp für den geplanten Namibia-Trip: Hummeldumm von Tommy Jaud. Unterhaltsam und mit viel Humor.

Nicht nur tanzende Himbas kreuzen heute unseren Weg. Auch Eselkarren als Transportmittel und Kinder, die mit leeren Kanistern und erhobenen Händen um Wasser bitten. Spätestens hier wird einem die Wasserknappheit im Land bewusst. Wir geben gerne etwas davon ab.

Bei der Ankunft in unserer Lodge für die nächste Nacht fliegen über unseren Köpfen zwei Helikopter weg. Es ist eine Abenteuer-Gruppe, die heute Morgen mit Fallschirmen aus den beiden Fluggeräten gesprungen ist um hier in der spektakulären Umgebung der Ugab-Terrassen zu landen.

Unsere heutige Bleibe verwöhnt uns mit zwei schönen Pools, einem gepflegten Kaktusgarten, einem Open-Air Fitnessraum und vielen schönen Details.

Am Abend haben wir einen Tisch im Eagle’s Nest Restaurant oben auf dem Tafelberg reserviert. Wir laufen dazu während zehn Minuten eine Treppe am Fels entlang hoch um dann oben angelangt mit einer (sorry, schon wieder...) fantastischen Aussicht belohnt zu werden. Zum Sonnenuntergang gönnen wir uns einen gekühlten Amarula und geniessen anschliessend ein leckeres BBQ-Buffet Dinner. Der Abstieg im Dunkeln war etwas windig, aber ebenfalls ein schönes Erlebnis.

Himbas bei Ihrem Verkaufsstand
Angebotene Souvenirs am Strassenrand
Die Wüstenelefanten haben wir leider nicht live gesehen
Schöne Pflanzenwelt
Unser Chalet in der Vingerklip Lodge
Fantastische Aussicht von unserer Terrasse
Open-Air Fitnesscenter
Der bevorstehende Treppenaufstieg zum Restaurant
Abendstimmung mit toller Aussicht
Den Tag gemütlich ausklingen lassen

Im Etosha Nationalpark den Wasserlöchern folgend auf der Pirsch - Teil 1

Heute Morgen kämpfen wir uns absichtlich früh aus dem Bett, denn Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Wir marschieren in circa 20 Minuten zum Vingerklip um ein paar schöne Bilder zum Sonnenaufgang zu machen. Wir sprechen von einer 35 Meter hohen, schlanken Felsnadel.

Weiter geht unsere Reise mit einer vierstündigen Fahrt bis zum Eingang des Etosha Nationalparks (circa 200km). Wir kommen beim Anderson Gate an und starten dann direkt mit der ersten Pirschfahrt auf eigene Faust. Gleich zu Beginn entdecken wir ein Warzenschwein, das sich in einem Sandloch unter einem Baum im Schatten erholt und ein paar hundert Meter weiter noch Zebras und zwei Giraffen an einem Wasserloch. Kein schlechter Start für uns zwei Greenhorns – selbst entdeckt macht doppelt stolz! Okay, zugegeben, wir sehen in den nächsten Tagen noch sehr viele andere Zebras, Giraffen und Warzenschweine, aber die Ersten sind irgendwie die Besten.

Wir fahren bis zum Okaukuejo Camp wo wir heute übernachten. Ein Campingplatz mit kleinem Shop, Restaurant, Pool und Tankstelle. Beim beleuchteten Wasserloch lassen sich die Tiere auch nachts im Flutlicht beobachten. Für all jene, die tagsüber noch nicht genug bekommen haben - wie wir...

Viele weitere Tiere folgen heute, morgen und übermorgen noch: Springböcke, Kudus, Impalas, Oryxe, Gnus, Perlhühner, Hyänen, Strausse und ja, Löwen, Nashörner und Elefanten auch!!!

Vingerklip
Zebrafamilie
Ein Warzenschwein erholt sich im Schatten
Einer der vielen schönen Vögel
Das Wasserloch als Treffpunkt
Der graue Riese in der Ferne
Das Gate zum Okaukuejo Camp
Die Giraffe im Abendlicht

Im Etosha Nationalpark den Wasserlöchern folgend auf der Pirsch - Teil 2

Der heutige Tag ist voll und ganz den Pirschfahrten auf eigene Faust gewidmet. Früh am Morgen und am späten Nachmittag sieht man bekanntlich am meisten Tiere. So machen wir uns bereits bei Sonnenaufgang auf den Weg. Die Strecke vom Okaukuejo zum Namutoni Camp beträgt 125km. Natürlich fahren wir viele Umwege zu diversen Wasserlöchern und nur sehr langsam um möglichst nichts zu verpassen. Der Grund weshalb wir zu den Wasserlöchern fahren ist sehr einfach: Dort kommen die Tiere oft in Herden hin um zu trinken und so ist die Chance gross, gleichzeitig verschiedene Tierarten an einem Punkt beobachten zu können. Das ist jeweils wirklich sehr schön und eindrücklich. Den Mittagshalt machen wir im Halali Camp. Am Nachmittag fahren wir beim Etosha Lookout noch eine kurze Strecke in der ausgetrockneten Etoscha Pfanne – eine riesige, flache und endlos erscheinende Ebene. Sie ist 4731 Quadratkilometer gross und meistens trocken, ausser nach schweren Regenfällen. Unsere heutigen Highlights sind eine Hyäne, die nur wenige Meter an unserem Auto vorbei schlendert, eine Löwenfamilie und zwei Elefanten an einem Wasserloch.

Das Namutoni Camp ist am Ostrand des Etosha National Parks gelegen. Es ist in einem ehemaligen deutschen Fort untergebracht und überblickt ein Wasserloch. Es gibt auch hier einen Shop, eine Bar, ein Restaurant, einen Pool und eine Tankstelle. Alles ist sehr grün und gepflegt.

Tipp: In den Camp-Shops gibt es für wenig Geld die Etosha Karte zu kaufen. Sie zeigt alle Strassen mit Distanzen, Wasserlöchern und Rastplätze mit Toiletten auf. Auch werden alle hier lebenden Tiere mit Bildern aufgezeigt, damit man nachschauen kann, was man gesehen hat.

Löwenfamilie
Neugierige Manguste
Impala mit schönem Geweih
Wasserloch und blühender Moringa Baum beim Halali Camp
Lookout im Etosha Nationalpark
Welch schöner Anblick
Trinkender Elefant
Namutoni Camp

Africat Foundation - zum Schutz von Namibias Raubtieren

Okonjima Game Reserve - AfriCat Foundation

Am frühen Morgen fahren wir nochmals los zu drei noch nicht besuchten Wasserlöchern, quasi als Abschied vom Etoscha Nationalpark. Es hat in der Nacht geregnet und vielleicht deshalb sehen wir heute Morgen nicht mehr allzu viele Tiere. Eine grosse Herde Gnus grast nahe der Strasse, was schön zu beobachten ist.

Auf der 4.5 stündigen Fahrt bis zu unserem heutigen Tagesziel fahren wir via Tsumeb. Bestimmt wäre die Fahrt über Grootfontein und dem Waterberg Plateau Park ein schönes Erlebnis. Wir entscheiden uns für den direkten Weg auf der B1 bis Otjiwarongo und dann weiter auf einer Piste bis zum Okonjima Game Reserve, wo wir für eine Nacht eine Campsite reserviert haben. Auch hier könnte man es komfortabler haben und eines der schönen Zimmer oder Chalets buchen. Eine wahrhaftig luxuriöse Unterkunft in toller Natur.

Am späteren Nachmittag nehmen wir an einer interessanten und eindrücklichen geführten Tour mit Infoteil und anschliessender Pirschfahrt teil. Wir spüren Geparde auf und können sie in Ruhe beobachten und fotografieren. Natürlich ist es auch toll, die vielen Infos vom erfahrenen Ranger zu erhalten.

Das Okonjima Game Reserve beherbergt die AfriCat Foundation, eine NGO, welche dem Schutz der Raubkatzen (vorallem Geparden und Leoparden) dient.

Hoher Termitenhügel
Schönes Wasserloch ohne Tierbesuch
Hektisches Perlhuhn
Die Einfahrt zur Okonjima Lodge
Die schöne Lobby mit Kaminen
Zwei entspannte Geparden
Schlanke Grosskatze mit Tränen - der Gepard
Gut getarnt im hohen Gras
Kräftiger Leopard

Goche Ganas - der Goldene Abschluss einer Traumreise

Für unseren letzten Aufenthaltsort in Namibia entscheiden wir uns für das GocheGanas Nature Reserve & Wellness Village im Süden von Windhoek.

Die 270km lange Strecke bis dahin unterbrechen wir mit einem Halt in der Hauptstadt Namibias, da wir die Stadt am ersten Tag nicht besichtigt haben, holen wir dies heute nach. Start ist der City Hill mit Aussicht über die ganze Stadt. Dann folgen die Christuskirche, der Parlamentsgarten, der Clocktower und die Independents Avenue.

Wir decken uns mit den letzten Souvenirs ein und fahren dann weiter bis GocheGanas.

Die Lodge liegt etwas erhöht auf einem Hügel, sodass wir von unserem Chalet, dem Restaurant und auch vom Pool über eine wunderschöne Landschaft blicken können. Diese Unterkunft lässt keine Wünsche offen, es gibt ein Souvenirshop, ein Restaurant mit Terrasse, eine Bar und eine grosse Wellness-Oase mit Innen- und Aussenpool.

Unser Chalet mit viel Holz, Himmelbett, grosser Terrasse und Outdoor-Dusche ist der perfekte Abschluss unserer tollen Namibia-Reise. Wir lassen es uns so richtig gut gehen und gönnen uns auch eine Massage im schönen Spa.

Wer will, kann auch hier noch eine geführte Pirschfahrt unternehmen. Wir entscheiden uns eine Wanderung ohne Führer, aber mit handgezeichneter Karte. Ein tolles Erlebnis, wenn auch etwas mulmig, da wir doch diverse Spuren im Sand sehen und wissen, welche Tiere hier leben.

Die Fahrt am letzten Tag zurück zum Flughafen dauert nur eine Stunde. Die Rückgabe des Mietwagens läuft problemlos ab und 45min später stehen wir mit vielen Erinnerungen und etwas Wehmut am Check-in Schalter.

Während unserer 14tägigen Mietwagenrundreise haben wir total 3300 holprige und staubige Kilometer zurückgelegt und keinen einzigen davon möchten wir missen.

Bye bye schönes Namibia. Wir kommen wieder!

Die Aussicht vom City Hill in Windhoek
Parlamentsgarten
Eingangstor zum GocheGanas Nature Reserve & Wellness Village
Ein Rasenmäher ist hier überflüssig
Frühstück vom grossen Buffet
Unser geräumiges Chalet
Unser Badezimmer mit eingelassener Badewanne
Tolle Behandlungen im Spa
Sehr schöner Aussenpool mit Aussicht
Buschwanderung