New Orleans

New Orleans Reisen - so fröhlich wie vielfältig

New Orleans zählt zu den bekanntesten Städten der Südstaaten, wenn nicht der gesamten USA. Man kennt die Stadt als Wiege des Jazz, als Karnevalshochburg, als MississippiMetropole. Doch wie kann man sie am treffendsten beschreiben?

Europäisch? Sicher, schliesslich wurde New Orleans von einem Franzosen gegründet, die französischen Wurzeln sind genauso unverkennbar wie spanische und deutsche Einflüsse. Kosmopolitisch? Keine Frage, auch afrikanische und karibische Kulturen haben den Schmelztiegel am Mississippi bereichert. Sinnlich? Bei der hervorragenden Küche, der ausgelassenen Partyszene und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten geniesst man seinen Aufenthalt zweifellos mit allen Sinnen. Oder vielleicht sogar leichtsinnig? Nur so viel: New Orleans‘ Spitzname «Big Easy», also die Grosse Leichtigkeit, kommt nicht von ungefähr. Letztlich ist es die Vielfalt, die den Reiz ausmacht. Wenn man noch keine konkrete Vorstellung davon hat, wo man seine Entdeckungstour starten soll, ist das etwas erhöht liegende French Quarter zwischen Canal Street und Esplanade Avenue direkt am Mississippi eine sehr gute Anlaufstelle. Gerade entlang der Vergnügungsmeile Bourbon Street reihen sich Clubs, Hotels und Restaurants aneinander.

Im Royal Sonesta Hotel eröffnete der Grammy- und Billboard Awardgekrönte Trompeter Irvin Mayfield das nach ihm benannte Jazz Playhouse. Hier treten nicht nur einige der talentiertesten Jazz-Künstler auf, einmal pro Woche verwandelt sich der Club in einen eleganten Burlesque-Ballsaal im Stil der 1950er. Eher für Hochprozentiges ist Dickie Brennan’s Bourbon House bekannt. Gäste können aus 100 verschiedenen Sorten der WhiskeyVariante wählen, dazu kommen tolle Gerichte mit Meeresfrüchten auf den Tisch.

Inmitten des French Quarter und bei der St. Louis Cathedral liegt einer der beliebtesten Plätze der Stadt: Jackson Square. Hier gibt es stimmungsvolle Kneipen, live Musik und fantastische Fotomotive. Gleich um die Ecke liegen die Pontalba Buildings mit ihren typischen Balkongeländern. In den vierstöckigen roten Backsteinhäusern aus der Zeit um 1840 befinden sich die ältesten durchgehend vermieteten Wohnungen der Vereinigten Staaten.

Einen absoluten Ausnahmezustand erreicht das feierfreudige New Orleans an Karneval – und das will etwas heissen! Schon zwei Wochen vor Mardi Gras, dem Dienstag vor Aschermittwoch, gibt es überall in der Stadt ausschweifende Feste. Am Tag selbst ziehen dann Paraden durch die Viertel und die Menschen tanzen mit farbenfrohen und aufwendig gestalteten Kostümen über den Asphalt. The Marigny zählt zu den Zentren der karnevalistischen Aktivitäten.

Natürlich muss man sich nicht einmal im stets gut gelaunten New Orleans permanent beschallen und bespassen lassen. Eine Auszeit nimmt man sich zum Beispiel im Garden District, dem vielleicht amerikanischsten Viertel, in dem es eine Vielzahl gut erhaltener Plantagen-Villen aus der Vorkriegszeit und – der Name lässt es erahnen – herrlich gepflegte Gärten gibt. Noch ruhiger, und um einiges schauriger, wird es bei einem Besuch der städtischen Mausoleen. Bei einer Jazz-Beisetzung in den „Cities of the Dead“ spielt eine Band traurige Stücke auf dem Hin- und fröhliche auf dem Rückweg.

Apropos Rückweg: Vieles in New Orleans lässt sich zu Fuss erreichen, doch hin und wieder ist man froh, wenn man eine der Strassenbahnen erwischt. Die Streetcars verbinden die verschiedenen Stadtteile miteinander. Daher ist es auch kein Problem, in einem Hotel etwas ausserhalb des French Quarter oder von Faubourg Marigny einzuchecken. Ein guter Tipp ist das Q & C Hotel in der Camp Street. Das ehemalige Warehouse empfängt Besucher heute in modernem, dabei aber überaus gemütlichem Ambiente und versprüht viel Charme und Charakter. Und passt damit perfekt in die charmante und charaktervolle Mississippi-Metropole.

 

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