Nature Safari im Grootbos Nature Reserve |
Anna Kleiner - Safari meines Lebens

Nature Safari im Grootbos Nature Reserve

Fotocredits: South african tourism

Nature Safari im Grootbos Nature Reserve

Der Welcomedrink schmeckt fantastisch - kühl und erfrischend! Wir haben soeben in die Forest Lodge eingecheckt und stellen gemeinsam mit unserem Ranger das Programm für den heutigen und die beiden folgenden Tage zusammen. Bevor wir rund um die Lodge auf Entdeckungstour gehen, geniessen wir den ersten Moment in unserem neuen Zuhause für die kommenden beiden Tage.

Eine fantastische Aussicht über das Nature Reserve bis zur Küste breitet sich vor uns aus. Alle Räume der Forest Lodge besitzen raumhohe Glasfronten, so dass die Aussicht keinenfalls eingeschränkt wird. Das Mobiliar ist chic, aber schlicht und in natürlichen Farbtönen gehalten. Der Fokus gilt der traumhaften natürlichen Umgebung und dem Weitblick. So liegt es nahe, dass die verschiedenen Terrassen, mit Blick auf die Küste, zum Essen und Geniessen eingerichtet sind.

Am Nachmittag starten wir unsere erste Tour durch das Nature Reserve - hoch zu Pferd. Die beiden Reittiere kennen ihren Weg ganz genau. Gemütlich trotten sie durch das Nature Reserve, immer dem anderen Pferd hinterher. Unsere Bemühungen, die Pferde zu schnellerem oder langsamerem Gehen zu bewegen, scheitern klägilch, an ihren Gewohnheiten. Dennoch ist es ein schönes Erlebnis, hoch zu Ross die Dünenlandschaft zu erkunden und sich auf dem Pferd mitten in der Landschaft drin zu fühlen. Dies geniessen wir sehr.

Am nächsten Morgen blinzelt die Sonne ins Zimmer herein. Ich schlage meine Augen auf. Der weite Blick über das Grootbos Nature Reserve frühmorgens ist fantastisch. Ich blicke über ein grünes, unendlich weitläufiges Gebiet, welches in der Weite in einen weissen Sandstrand mündet. An dieser Küste werden wir heute unseren Tag verbringen.

Die Marine Safari steht als erstes auf dem Programm. Unser Guide aus der Forest Lodge bringt uns direkt nach dem Frühstück an die Küste. Auf Bestellung können wir die Meerestiere nicht sehen, aber auf der Marine Safari haben wir die Gelegenheit, Seehunde, Wale, Pinguine, Haie und Delfine zu entdecken. Wir werden mit Schwimmwesten und dicken Regenmänteln ausgerüstet, sodass wir startklar sind für den Boattrip. Wenn ich mich in meiner lustigen orangenen Regenausrüstung betrachte, beschleicht mich das Gefühl, dass die Bootsfahrt rasant werden könnte. Kaum haben wir auf dem oberen Deck des Schiffes Platz genommen, startet der Motor und es heisst erst einmal «Festhalten»!

Mit vollem Speed starten wir in Richtung offenes Meer. Die hohen Wellen sorgen dafür, dass sich das Boot zwischenzeitlich hoch über dem Meeresspiegel befindet und es sich anfühlt wie auf einer Achterbahnfahrt. Ich muss mich gut festhalten, aber es macht grossen Spass, in diesem Tempo über das Meer zu sausen. Das Wasser spritzt auf den Seiten hoch und zwischendurch fühlt man einen kühlen Meereswasserspritzer.

Unser Weg führt als erstes zu den Seehunden. Sechstausend Seehunde tummeln sich auf einer kleinen Insel mitten im Ozean. Sie sonnen sich, springen ins Wasser und heulen um die Wette. Einige von ihnen liegen faul auf einem Stein herum, während andere in der Nähe unseres Schiffes im Wasser ihre Runden drehen oder bereits schon wieder an Land robben. Ob klein oder gross, die Robben sind unheimlich süss.

Auf einer weiteren Insel sehen wir zwischen einer Vielzahl von Vögeln zwei Pinguine sitzen. Nun möchten wir die richtig grossen Meeressäuger entdecken. Gut ausgerüstet mit Spähern auf jeder Seite des Bootes dauert es nicht allzu lange, bis einer der Männer auf dem Boot einen Wal anzeigt. Wir sind überrascht, im Januar Wale anzutreffen, aber hoffen natürlich, dass wir ihn sehen werden.

Noch viel besser – es ist nicht nur ein Wal, sondern eine Mutter mit ihrem Baby. Eine ganze Weile können wir die beiden beobachten. Je nach Farbe des Meeresgrundes können wir sie nicht allzu gut sehen. Aber wenn die beiden in eine Welle schwimmen, ist der Anblick dieser Meeresriesen atemberaubend. Auch ein Hai zeigt sich uns. Wenn es auch kein weisser Hai ist, aber abgesehen von den Delfinen haben wir alle Tiere, die wir sehen wollten, entdeckt und eine rasante Bootsfahrt genossen.

Zurück in der Forest Lodge wird uns mit traumhafter Aussicht über das Nature Reserve und Blick auf die Sanddünen der Küste das Mittagessen serviert. Die Nachmittagsstunden geniessen wir in der Sonne. Die Lodge lässt keine Wünsche offen. Bei einem fantastischen Blick über das Reservat lassen wir uns es auf den Liegestühlen der privaten Sonnenterrasse gut gehen und geniessen zwischendurch eine Abkühlung unter der Aussendusche.

Im späteren Nachmittag holt uns der Ranger ab für die geplante Höhlentour. Mit dem Fahrzeug bringt er uns runter an die Küste zu einem hübsch angelegten Holzweg, der uns nach unten zu einem Höhleneingang auf Meeresspiegelhöhe führt. Wir klettern über einige Steine und erreichen die Höhle nach kurzer Zeit. Aktuell herrscht Ebbe. Nur deshalb ist es überhaupt möglich, in die Höhe zu gelangen. Es ist beeindruckend zu sehen, dass sich der Meeresspiegel bei Flut oberhalb unseres Standorts befindet.

Am besten gefällt mir der Höhlenausgang oberhalb des Weges, über den wir in die Höhle gelangt sind. Kaum haben wir die Kamera ausgepackt, ist der Ranger schon mit lustigen Fotoideen zur Stelle. Einmal hochspringen und ein Foto in der Luft. Das gehört dazu. Bei Motiv Nummer zwei heisst es «Let’s go hunting». Aber klar doch - machen wir und es sieht sehr lustig aus! Wir haben eine Menge Spass beim «Cave Man Fotoshooting», wie unser Ranger dieses spezielle Shooting nennt.

Nach einigen missglückten und vielen erfolgreich geknipsten Fotos drehen wir noch die historische Runde durch die Höhle, bevor wir oben auf den Klippen auf einen tollen Tag anstossen. Mit dem Sektglas in der Hand und dem Blick auf das Meer gerichtet, kann der Tag fast nicht schöner zu Ende gehen.

Ein weiteres Mal auf dieser Reise sitze ich an einem wunderschönen Fleck und staune auf das weite Meer hinaus. Der Wind lässt die Wellen gegen die Küste krachen und zaubert wunderschöne weisse Schäumchen auf das türkisblaue Wasser. Ein wunderschönes Fleckchen Erde!

Fotogalerie - Nature Safari im Grootbos

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