Anna Kleiner - Safari meines Lebens

Harley Safari

Fotocredits: South african tourism

Harley Safari

Betty und Maurice heissen die Bikerin und der Biker, die uns auf dem Parkplatz vor der Brauerei erwarten. Mit festem Händedruck werden wir begrüsst und voller Vorfreude auf einen Ausflug auf ihren Bikes über das Tagesprogram instruiert: Sobald wir aus der Stadt raus sind, geht’s an einer der schönsten Küstenstrassen der Welt in Richtung Cape Point, vorbei an Hout Bay über den Chapmans Peak und zurück an der Westküste, mit Stopp in Simon’s Town. Klingt gut – Helm aufsetzen und los geht’s!

Wenige Minuten dauert es, bis wir auf den schweren Maschinen die Innenstadt verlassen haben und hinter einer Kurve die Küste zu sehen ist. Total begeistert sitze ich hinten auf deiner der beiden Harleys, geniesse den Fahrtwind und spüre das «Bikerfeeling». Der laute Motor der «alten Hexe», wie meine Driverin ihre Harley liebevoll nennt, brummt. Beim Blick entlang der Küste, stellt sich bei mir ein Gefühl von Freiheit und ewiger Weite ein. Als Beifahrerin auf der Harley habe ich das Gefühl, mitten in der Landschaft drin zu sein. Es ist wunderschön, in welchen Farben das Meer an der Küste von Champs Bay erstrahlt. Dass ich die Meeresluft riechen kann und jede Meeresbrise spüre, macht die Fahrt entlang der Küste zum echten Erlebnis.

Begeistert kommen wir oben auf dem Chapmans Peak, der faszinierenden Panoramastrasse, an. Den ersten Fotostopp nutzen wir, um natürlich auch einmal vorne auf der Harley Platz zu nehmen und dies fotografisch festzuhalten. Die Kulisse für dieses Bild könnte nicht schöner sein. Nach der kurzen Fotopause geht die Fahrt weiter ans Kap der Guten Hoffnung. Meine Fahrerin instruiert mich so gut, dass ich mich total sicher im Harley Sattel fühle und schon fleissig vom Bike aus Fotos knipse und Videos drehe.

Am Kap der Guten Hoffnung angekommen, wird das obligate «Cape of Good Hope-Foto» geknipst. Wir geniessen den Blick entlang der markanten Klippen des Kaps und das Meeresrauschen von den tosenden Wellen, die am Kap aufschlagen. Oben am Cape Point ist die Perspektive auf die raue Küste noch viel gigantischer: weisser Sandstrand, felsige Klippen und smaragdgrünes Wasser ergeben zusammen ein wunderschönes Bild. Die hübsch angelegten Spazierwege am Cape Point testen wir auf dem Weg nach unten.

Den nächsten Stopp machen wir am Boulders Beach in Simon’s Town. Wir riechen sie schon von weitem – die Pinguine. Trotz ihres leicht fischigen Geruchs, hätte ich am liebsten einen der süssen Vögel eingepackt und mit nach Hause genommen. So süss sind sie, wenn man ihnen beim Schwimmen im Meer, dem Heraushüpfen auf einen Stein oder ihren Gängen an Land zuschaut. Ich hätte ihnen Ewigkeiten zusehen können.

Begeistert von all den schönen Erlebnissen, sitzen wir auf der Rückfahrt schon etwas müde im Sattel der Bikes - bis uns fünf Harleyfahrer mit ihren Beifahrern hintendrauf einholen.

Betty und Maurice sind Feuer und Flamme und beharren darauf, uns eine Fahrt in der «Motorradgang» geniessen lassen zu wollen. Tatsächlich ist das Erlebnis der Wahnsinn. In der Gruppe der Harleys spüren wir das «Bikergefühl» mit dem lautem Harley Sound, dem Geruch nach Motorenöl und dem Gemeinschaftsgefühl, als sich uns entlang der Küste der Blick nach Kapstadt eröffnet.

Müde vom erlebnisreichen Tag, aber voller Begeisterung steigen wir an der V&A Waterfront vom Bike. «Jetzt haben wir uns einen Drink verdient. » Auf der Terrasse eines schicken Waterfront-Restaurants gönnen wir uns einen Drink und geniessen die letzten Sonnenstrahlen. Afrikanische Klänge, welche von einem der zahlreichen Schauplätze an der Waterfront erklingen, machen den Tagesausklang perfekt.

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